Social Media – Zwischen Schattenseiten und Chancen

Einigen ist zum Ende des letzten Jahres wohl aufgefallen, dass es sehr oft still um mich wurde und ich so gut wie keinen Blogpost mehr veröffentlich habe. Oft habe ich angefangen einen Beitrag darüber zu schreiben, aber immer fühlte es sich falsch und rechtfertigend an. Mich darüber rechtfertigen wollte und will ich aber nicht, denn das Bloggen ist für mich eine höchst freiwillige und selbstgewählte Sache. Es ist ein Hobby.

Dennoch habe ich nun das Bedürfnis manche Dinge auszusprechen, die mich beschäftigt und traurig gemacht haben und zu zeigen, dass auch bei mir nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Aber ich möchte auch deutlich machen, dass es trotzdem möglich ist, gestärkt aus schwierigen oder kraftraubenden Situationen herauszugehen. Und diese sogar im positiven Sinne für sich zu nutzen.


Ich hätte selbst nie geglaubt, dass mein Blog mehr oder weniger ein Selbstläufer wird. Natürlich stecke ich viel Arbeit, Freizeit und Gedanken in meine Beträge und Fotos. Die Wenigsten können sich wohl vorstellen, wie viel Zeit tatsächlich ins Land gehen muss, bis ein Beitrag in meinen Augen veröffentlichungswürdig ist. Von nix kommt nix. Dennoch: wirklich schwer hatte ich es wohl nie.

Von SEO, Google Analytics und Co. keinen blassen Schimmer kletterte mein Blog still und heimlich auf Platz 3 der Google-Motorradblog-Suche (davon habe ich nicht mal im Ansatz zu träumen gewagt) und wie von Zauberhand findet man Bilder von mir, wenn nach „Motorradfahrerin“ gesucht wird. Fast könnte man meinen, all das geschah – wie man immer so schön sagt – über Nacht. Ein Gefühl das mich zwar stolz macht, über das ich mich aber in keiner Weise definiere.


Im letzten Jahr habe ich daher so viele Dinge erlebt, Menschen kennen gelernt, war mit Fragen und Schicksalen konfrontiert und natürlich auch Problemen und negativen Impulsen ausgesetzt. Oft habe ich mir gar nicht die Zeit gelassen, vor Events aufgeregt zu sein, Menschen und deren Absichten gänzlich zu hinterfragen und Erlebtes zu verarbeiten. Vor allem wollte ich nur eines: möglichst viele Erfahrungen mitnehmen und aus ihnen lernen.

Das Schöne dabei ist, dass ich überhaupt erstmal die Möglichkeit dazu bekommen habe all das zu erleben; aber auch, dass ich stets ganz ich selbst sein konnte und bei vielen Menschen genau dadurch Anklang fand. So sein zu können wie man ist, ist das Beste was einem im Leben passieren kann.

Leider stieß ich aber bei dem einen oder anderen Projekt auch an meine Grenzen – vor allem menschlicher Natur – und ich habe eine Zeit lang gebraucht um für mich zu definieren, was ich möchte und was nicht. Wofür ich meine Kraft investieren sollte und wofür nicht. Und dieser Weg war nicht eben mal in zwei Wochen gegangen. In manchen Dingen habe ich mich verrannt, gehörig. Vor Euphorie und Tatendrang.


Für die meisten Projekte im vergangenen Jahr bin ich dennoch so unheimlich dankbar. Ebenso für die Menschen, die ich kennen lernen durfte und Erinnerungen, die mir noch lange im Herzen bleiben werden. Mir ist aber auch bewusst geworden, dass mir nicht jeder wohlgesonnen ist – auch wenn ich mir das vielleicht wünschen würde bzw. ich grundsätzliche Feindseligkeit wohl nie verstehen werde.
Nach so mancher Auseinandersetzung musste ich einsehen, dass mir die Sichtweise anderer Menschen egal sein kann, wenn ich der Meinung bin, dass es sich für mich richtig anfühlt was ich tue und was ich vertrete. Wenn mich jemand als nicht kritikfähig erachtet, weil ich dessen Anfeindungen als schlechte und unsachliche Diskussionsgrundlage empfinde, dann will und muss ich das vor allem nicht ändern wollen.

Das Wissen darüber habe ich schon sehr lange, es in anstrengenden Momenten aber auch zu fühlen ist eine ganz andere Sache. Hinzu kommt, dass auch ich die Sichtweise anderer Menschen akzeptieren muss, wenn ich doch Gleiches von ihnen erwarte. Das man dabei nicht immer auf einen gemeinsamen Konsens kommt ist wohl mehr als natürlich. Und auch, dass ich nicht erzwingen kann, dass man mich versteht.


Das solche Auseinandersetzungen fast immer nur über Social Media statt gefunden haben, hat mich schnell dessen Schattenseiten erkennen lassen. Zunehmend frustrierte es mich, immer wieder mitzuerleben, wie Menschen nicht nur mich, sondern vor allem andere anfeinden, die im echten Leben wahrscheinlich echt nett zueinander wären. Und es frustrierte mich, dass so vieles nicht ins echte Leben zu exportieren war. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht zu sensibel oder bereits schon aus einer anderen Generation, mag sein. Allerdings weiß ich auch, dass ich nicht die einzige bin, die so fühlt und mit dieser Art Zwiespalt zu kämpfen hat.

Neben all diesen Dingen, die mit dem Wachstum meines Bloggerdaseins und dessen ganz vielen wunderschönen Aspekten auf mich einwirkten, hatte ich natürlich auch private Dinge zu verarbeiten. Auch wenn ich im Leben so vieles wie möglich positiv sehe, so gehen Tod, Krankheiten, Trennungen und zerbrochene Freundschaften nicht spurlos an mir vorbei. Egal, ob ich es am eigenen Leib erlebe oder die für mich wichtigen Menschen damit zu kämpfen haben.

Und so kam es, dass ich mich unweigerlich wieder mehr auf die reale Welt konzentrierte, als auf das Leben im Netz. In dem sich viele Menschen das Leben einfach nur selbst schwer machen und nicht erkennen, wie gut es ihnen eigentlich geht. Aufeinander losgehen, unnötige Dummheit an den Tag legen oder ohne Rücksicht auf Verluste andere niedermachen, ohne zu hinterfragen – das ist der „gute“ Ton von heute. Und auch ich bin in dieser Hinsicht nicht perfekt. Und ich bin ein Teil davon. Genau dieses Gefühl ist sehr suspekt.


Oft hatte ich im letzten Jahr daher auch Momente, da habe ich mich in den sozialen Netzwerken so ganz und gar nicht mehr wohlgefühlt. Selbst wenn ich wöllte – ich kann keine emotionale Bindung zu Like- und Followerzahlen aufbauen und finde es mehr als bedenklich, dass es Menschen gibt, denen das so viel bedeutet. Likes sind die neue Währung für Selbstliebe, für „Du bist etwas wert!“. Für mich ist es nach wie vor ein ehrliches Wort, eine Umarmung oder ein Lächeln was zählt. Die Liebe meiner Mitmenschen. Verbunden mit Erinnerungen und Erfahrungen realer Begegnungen.

Ab einem gewissen Punkt machte das für mich alles irgendwie keinen Sinn mehr. Das inspirierende Gefühl, weswegen ich mit meinem Blog einst begann, konnte ich nicht mehr in mir wiederfinden. Irgendwie schien mich alles zu nerven. Überall die gleichen Bilder, die gleichen wiederkehrenden Zitate, die gleichen Menschen, die sich für die ihnen entgegengebrachte virtuelle Liebe bedanken und fühlen, wozu ich scheinbar nicht im Stande bin.

Auf der anderen Seite wollte ich aber nicht aufgeben, was ich mir in dieser kurzen Zeit aufgebaut hatte und ich dachte mir: es muss einen anderen Weg geben, als mich entweder zu verlieren und mir nicht mehr selbst treu zu sein, weil ich etwas tue was mich im Grunde nervt oder mich einfach wieder zu verabschieden. Denn Letzteres wollte ich nie ernsthaft in Erwägung ziehen.


Dieser Konflikt mit mir selbst und die Unzufriedenheit darüber hat sich schließlich sogar aufs Motorrad fahren übertragen – und eigentlich auch auf mein restliches Leben. Ich war unzufrieden darüber, keine wesentlichen Fortschritte mehr zu machen und konnte es oft nicht richtig genießen. Ich fühlte mich gehetzt, unter Zeitdruck und die vielen Motorradunfälle im letzten Jahr haben mich zwar nicht eingeschüchtert, allerdings oft sehr nachdenklich werden lassen.

Ich vermisste die ungezwungenen Ausfahrten, bei denen man sich montags im Büro noch so fühlt als wäre man zwei Wochen im Urlaub gewesen, so sehr. Aber je mehr ich genau das vermisste, umso mehr setzte ich mich selbst damit unter Druck, dass das Gefühl nicht wiederkehrte.

Ab diesem Punkt habe ich irgendwann einfach Zeit ins Land gehen lassen und lies manche Menschen, Glaubenssätze und Projekte Stück für Stück los. Denn Schlussstriche zu ziehen und zu akzeptieren, dass man nicht für alles geschaffen ist und nichts in Gänze akzeptieren muss, sich die Welt aber trotzdem weiterdreht, kann so unheimlich befreiend sein.


Als ich eines Tages mit wirklich sehr guter Laune aufs Motorrad stieg und alles bestens lief – ich es ENDLICH wieder spüren konnte – erkannte ich schlagartig, dass sich mein Gretchen nur so gut fährt, wie ich mich fühle. Das mein Wohlbefinden maßgeblich dafür verantwortlich ist, wie gut oder schlecht ich Motorrad fahre – und nicht andersrum. Plötzlich ergab alles einen Sinn und ja, im Nachhinein erscheinen die Dinge oft lächerlich, über die man sich so sehr den Kopf zerbrochen hat.

Im Nachhinein bin ich aber auch dankbar für diese Erfahrungen, denn sie zeigen mir, wie sehr wir unser Leben dadurch beeinflussen und lenken können, wie wir die Dinge sehen und auf uns wirken lassen. Und Social Media kann in diesem Zusammenhang sehr toll, aber auch wahnsinnig gefährlich werden. Und schlussendlich verarbeitet unser Gehirn die vorgelebte Welt nochmal ganz anders, als man es sich vielleicht wünscht.


Ja – all´ das sind unheimliche Luxus- und vor allem selbst gewählte Probleme. Ich bin mir dessen jeden Tag, wenn ich meine Augen öffne, sehr bewusst. Viele Menschen kämpfen mit ganz anderen Dingen in ihrem Leben. Ich weiß aber auch, dass ich einigen Menschen eine Freude und Ablenkung von Problemen mit dem bereite, was ich tue. Und, dass ich es genau deswegen gerne tue und mich daher mit diesen Dingen auseinander setzen möchte. Um voran zu kommen und mich weiterzuentwickeln.

Loszulassen und mich weniger verpflichtet fühlen, den Druck rausnehmen und noch mehr ich selbst sein – das ist mein großer Vorsatz für dieses Jahr und für die kommende Saison. Das Leben im Netz nur noch im positiven Sinne eine Bedeutung zukommen lassen. Die Freiheit noch mehr spüren und auch zulassen. Das ist das, was wir manchmal erst lernen müssen. Unsere Motorräder sind dafür eines der besten Mittel. Meiner Meinung nach… ;-).


Bereits jetzt blicke ich großartigen Dingen entgegen und kann so manches Projekt wohl erst glauben, wenn es wirklich passiert. Ihr könnt euch auf eine Menge neuer Blogbeiträge freuen! Wahrscheinlich werde ich niemals so viel schreiben können, wie ich gerne möchte. Aber wenn ich es tue, dann mit voller Leidenschaft und Spaß.

Viele Grüße, Marie

Advertisements

32 Kommentare zu „Social Media – Zwischen Schattenseiten und Chancen

Gib deinen ab

  1. Hi, ich kann Dir das so gut nachfühlen. Mit meinem Blog, dass mir eher als Erinnerung dient als damit 1000nde von followern zu erreichen, geht es auch so: mal passiert lange nichts, dann aber um so mehr.
    Die reale Welt ist viel schöner, möchte ich sagen, aber sie ist genauso grausam. Vielleicht erscheint deswegen die virtuelle Welt Vielen als leichtere Alternative (?)
    Ich lese Dein Blog gerne, weil Du ehrlich und authentisch rüberkommst. Viel Spaß weiterhin und lass Dich nicht entmutigen

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank, Christoph. Das Netz ist natürlich auch ein wundervoller Ort der so viele, viele Möglichkeiten bietet. Und ich liebe das Bloggen! Aber wie bei so vielem muss man sich am Anfang erst einmal reinfinden und erlebt auch persönlich Rückschläge. Davon entmutigen lasse ich mich natürlich nicht :-). Vielen Dank für deine netten Worte. LG Marie

      Gefällt mir

  2. Liebe Marie, das hast du wieder sehr schön geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass man sich in der virtuellen Realität schnell verliert. Um so mehr wünsche ich dir, dass du immer mit beiden Beinen im realen Leben stehst und dass du liebe Menschen um dich hast, die dir dabei helfen. In diesem Sinne wünsche ich dir ein erfülltes (Motorrad-) Jahr mit tollen Erlebnissen.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo liebe Susanne, vielen Dank für deine lieben Worte :-)! Diese lieben Menschen habe ich tatsächlich und darüber bin ich sehr, sehr glücklich :-)! Ich wünsche dir auch ein tolles und sicheres Motorradjahr! LG Marie

      Gefällt mir

  3. Toller und ehrlicher Artikel, danke dafür. Es gab Zeiten, da habe ich regelmässig auf die Blogstatistiken gekuckt und mich gefreut, wenn es noch mehr Leser als in der Woche zuvor waren. Irgendwann war mir das egal. Manchmal fanden einfache, schnell hingerotzte Themen während aufwendig geschriebene Artikel kaum Aufmerksamkeit bekamen. Mehr Diskussionen und Kommentare wären schön, aber die ergeben sich seltener als früher (mein erstes Blog hatte ich 2002, damals, wir hatten ja nix). Was mich aber freut, ist die Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen, sie irgendwann mal persönlich zu treffen oder eine Tour mit Ihnen zu fahren (Hallo, Sandra!). In diesem Sinne: keep on blogging!

    Gefällt 2 Personen

    1. Hallo Alexander, das mit dem auf die Statistiken schauen kenne ich auch. Ging mir anfangs ebenso. Natürlich freut man sich wahnsinnig, wenn man merkt, dass immer mehr Leser dazu kommen und man Anklang findet und Menschen begeistern kann. Der persönliche Austausch oder das Feedback ist aber das, was ich daran noch mehr liebe. Die „kalten Zahlen“ lösen daher recht wenig in mir aus mittlerweile. Dennoch ist es wahnsinnig schön, was aus so einem Blog alles entstehen kann und ich lerne so viel Neues dazu. Mittlerweile macht all das wieder richtig Spaß! LG Marie

      Gefällt 1 Person

    1. Vielen lieben Dank, Vik :-)! Ich wünsche dir ebenso eine ganz tolle und unfallfreie neue Saison. Wer weiß, was sie uns bringen wird ;-). LG Marie

      Gefällt mir

  4. Liebe Marie
    Du hast es auf den Punkt gebracht und dem ist nichts hinzuzufügen. Freuen wir uns doch auf das was von Dir kommen wird… 😊 wünsche Dir eine wundervolle neue Saison mit vielen schönen realen und virtuellen Begegnungen. Herzliche Grüsse aus der Schweiz 🇨🇭 Thom

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Thom, vielen Dank für deinen unheimlich netten Kommentar. Es freut mich immer total, wenn jemanden gefällt, was ich schreibe. Ich halte das niemals für selbstverständlich und umso schöner ist das für mich. LG aus Leipzig, Marie

      Gefällt mir

  5. Hallo Marie
    Ganz wunderbar geschrieben,sehr ehrlich und komplett nachvollziehbar für mich.
    Genieß das weshalb du Motorrad fährst und versuch all die merkwürdigen Menschen auszublenden,wenigstens beim Fahren 😉.
    Für mich ist Motorradfahren ein Lebensgefühl und mehr als Hobby deshalb sind mir diese Nörgler,Spinner und Ignoranten völlig zu wieder. Ich werd immer ein begeisterter Leser und Fan von Marie der gefühlvollen Motorradfahrerin mit viel Herz sein und bleiben. Danke für jeden Satz 😊.
    Liebe Grüße Steffen Rahms

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Steffen, hier nochmal ein ausführlichere Antwort als auf Facebook ;-). Vielen lieben Dank für deine netten Worte. Ja – ich blende sie ab sofort aus. Sich nicht mehr über alles Gedanken zu machen ist ein längerer Prozess, wenn man zu den tiefgründigeren und hilfsbereiten Menschen gehört, die viel schaffen wollen und fast schon manchmal zu sehr an alle andere denken als an sich selbst; selbst wenn es Menschen sind, die nicht mal gute Absichten haben. Aber mittlerweile habe ich wieder ein richtig gutes Gefühl und freue mich auf alles, was noch kommen mag. Meine Inspiration und Freude ich definitiv zurück – die kleine Auszeit hat mir also gut getan :-). Vielen Dank für deine stete Unterstützung! LG Marie

      Gefällt mir

  6. Hoi Marie. Für mich ist es schon mal schön, einen Namen zu lesen zu der Person 😉 . Respekt vor deiner Leistung. Vorrang hat aber immer das reale Leben und die Menschen die du liebst. Mach dir keinen Stress . Ist schön, wenn du was schreibst oder postest-aber kein Muss. Gruss,Eric

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Eric, ja das richtige Leben hat definitiv Vorrang! Am liebsten ist mir es, wenn sich beides vereinen lässt. Wenn man bspw. wunderbare Freunde durch Social Media kennen lernt, mit denen man dann Freundschaften in der Realität aufbaut. Und das ist mir definitiv schon gelungen :-). LG Marie

      Gefällt mir

  7. Hallo Marie, deine Worte haben mich sehr bewegt. Da ich ähnliches schon erlebt habe, kann ich es wirklich nachvollziehen, das Gefühl, die Gedanken,Zweifel, das Ringen und die Selbstfindung. Ich freue mich, dass du diesen Prozess positiv erlebt hast. Gehe deinen Weg, bewusst, Achtsam und mit allen Sinnen. Schön, dass es dich gibt. Glg Bernd (Spätzlesbiker)

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Bernd, vielen lieben Dank :-). Es ist immer wieder schön für mich, wenn ich in Menschen mit meinen Worten etwas auslösen kann. Auch, wenn ich mir das manchmal selbst nicht erklären kann ;-). Vielen Dank, dass du mich das so oft wissen lässt. LG Marie

      Gefällt mir

  8. Wie wahr. Lass dich nicht entmutigen, das ist dein Hobby, dein Leben und das kannst du bestimmen. Wenn du eine Meinung hast, ist das deine Meinung und das sollte man respektieren. Wichtig ist, das du dich „liken“ kannst. Manchmal verschieben sich die Interessen, manchmal ist man fremdgesteuert. Bleib dir einfach treu und geh, bzw. fahr deinen Weg.
    Gruss
    Alexander

    Gefällt 1 Person

  9. Ich bin schon seit über 20 Jahren »am Start«. Da gab’s noch kein Facebook, ein Blog hieß damals noch »private Website« und man war nicht auf der Prisch nach »Klicks. Likes. Fame. Geil!« (gerne den Song suchen und anhören 😉 ).

    Dank Social Media kann nun jeder alles kommentieren – auch wenn man sich im realen Leben nie irgendwo zu einer Gruppe gesellen würde um dann zu sagen »Boah Alta, so ein Scheiß!« um dann abzuwarten was passiert. Was IRL passieren würde hängt wohl von der Gruppe ab zu welcher man sich gesellt hat. 😉

    Daher: Weniger anderen gefallen wollen, mehr sich selbst was Gutes tun. Auch beim Bloggen. Gerade beim Bloggen. Mir doch egal wenn jemand einen Beitrag nicht so gelungen hält. Das ist das Leben. Da läuft auch nicht immer alles rund.

    Daher: Weitermachen. Weiterfahren. Weiterschreiben. Weniger grübeln.

    Gefällt 2 Personen

    1. Hallo X-Fish, „Weitermachen. Weiterfahren. Weiterschreiben. Weniger grübeln.“ ist ein gutes Motto :-)! Wird gemacht ;-). Lieben Dank für deine Worte! VG Marie PS: Den Song werde ich mir mal anhören :D!

      Gefällt 1 Person

  10. Dem was X_Fish sagt kann ich mich nur anschließen.
    Wenn Du bloggst und auf Facebook und Co schreibst (und nicht nur kommentiert), stellst Du Dich in die Öffentlichkeit. Für manche ist das Grund genug Dich anzugreifen.
    Zum Glück ist die Welt nicht so wie Facebook. Wenn Facebook Dich runterzieht, dann geht es auch ohne.
    Wenn bloggen Dich nicht glücklich macht, dann geht es auch ohne.
    Wenn Mopped fahren keinen Spaß mehr macht, dann bist Du zu wenig gefahren oder warst nicht it dem Herzen dabei.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo „Krümelmonster“ ;-), du hast Recht, Genau deswegen wählte ich den Abstand von Social Media und fand zu mir und meinem Motorrad wieder gänzlich zurück! LG Marie

      Gefällt mir

  11. Du sprichst mir aus der Seele. Ausgerechnet Social Media war der Grund, dass ich mir WordPress mal genauer anschauen wollte und das dann auch tat. Den ganzen aggressiven Untertönen in meiner Timeline wollte ich ausweichen – Hass, Neid, Missgunst und Anfeindungen wollte ich in meiner Timeline einfach nicht mehr lesen.

    Ich wollte und will etwas Anderes: mein Herz öffnen und Andere daran teilhaben lassen, was mir auf meinen Fahrten widerfahren ist, welche Gedanken den Weg in meinen Kopf fanden und wie sich das alles angefühlt hat.

    Wenn ich von Herzen schreibe, will ich anschliessend nicht lesen, dass 34 andere Motorräder viel besser sind als meins. Oder dass meine geliebte Hausstrecke ein absolut grässliches Stück Asphalt ist. Dann kann ich es nämlich auch lassen, mein Herz über meine Leidenschaft schreiben zu lassen.

    griesgram999 hat es genau erfasst. Es geht ohne Vieles – aber ohne Motorrad geht es nicht 😉

    Gute Fahrt!!

    Gefällt 3 Personen

    1. Hallo Jürgen, ja, dass kann ich sehr gut verstehen. Mir mag immer nicht in den Sinn kommen, warum andere die Maschinen der anderen schlecht machen. Soll doch jeder fahren was er mag und liebt und wo er es mag :-)! Bin da voll bei dir. LG Marie

      Gefällt mir

  12. Meine Liebe,
    das zu lesen ist ein tolles Gefühl, was mich eben so überrannt hat, dass ich mir ein Tränchen verdrücken musste.
    Denn was Du beschrieben hast, ist genau das, was ich mir Anfang des vergangenen Jahres so sehr für Dich gewünscht habe!
    Mach einfach genauso weiter und bleib wie Du bist. 😉

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: